Endlich kommt eine Zusammenfassung und ein Vorblick auf weitere Aktionen/Projekte.  

Nach 24 Jahren, hatte es wieder einen CSD in Dessau-Roßlau gegeben und er war einfach unglaublich großartig. Angefangen mit der Eröffnung von unserer Schirmfrau Cornelia Lüddemann, wurden regionale Politiker*innen, aber auch aus dem Bundestag Falko Rossmann (queerpolitischer Sprecher SPD) befragt nach queeren Themen. Zur Demonstration zogen knapp 1500 Leute mit uns durch die Stadt und hüllten alles in Regenbogenfarben. Leider konnten wir aufgrund erheblicher Zeitprobleme beim Aufbau nicht über die Brücke und zum Bauhaus laufen und mussten diese leider ausfallen lassen. Wir werden aufjedenfall beim nächsten CSD diese dann ablaufen. Kurz vor 15 Uhr kamen wir dann wieder zurück zum Marktplatz, wo dann vielfältige Künstler*innen aus der queeren Szene präsentiert wurden, moderiert von Jacky-Oh Weinhaus. Das Programm ging bis 22 Uhr und wir freuten uns, dass auch so viele bis zum Schluss dageblieben sind. So fing auch mit dem Schluss unserer Veranstaltung dem CSD, die Aftershow Party vom Shamrock im Rathausinnenhof an und es wurde bis spät in die Nacht gefeiert.

Der CSD versteht sich als eine Demonstration die für die Rechte von LSBTIQ* Angehörigen demonstriert. Dabei ist es uns besonders wichtig mit unserem Auftreten einen Eindruck bei der Bevölkerung zu lassen. Dies ist uns sehr toll gelungen, denn nie in den letzten Jahrzehnten, wurden diese Themen so oft besprochen wie zu unserem CSD in der Stadt. Wir haben in Schulen Aufklärungsarbeit geleistet, Regenbogenfahnen gehisst und vielen vor allem jungen Leuten gezeigt, dass es komplett okay ist, wenn man ein bisschen “anders” ist. So haben uns viele Nachrichten erreicht, wo sich Leute bei uns bedankt hatten aber auch, dass wir ihnen mehr Selbstbewusstsein gegeben haben. Themen wie Diskriminierungen von queeren Personen, lassen sich nicht mit einem einzelnen CSD lösen. Er bietet allerdings eine Plattform für die regionale Community, sich zu vernetzen und in Zukunft Erfahrungen auszutauschen. Um auch nach dem CSD für die Community da zu sein, werden wir regelmäßige Treffen anbieten, wo es um queere Themen (Outing, Identität…) gehen soll, aber auch um Vorbereitungen für nächste Veranstaltungen. So werden wir mit der Anhaltischen Landesbücherei auch immer mehr queere Literatur dort anbieten können und Buchvorstellungen mit verschiedenen Autor*innen durchführen. Aber auch um Partys werden wir uns kümmern. 

Uns bleibt nur noch zu sagen, danke… Danke, dass so viele Leute uns unterstützt haben. Danke, dass ihr alle da wart. Danke insbesondere an die Projektschmiede, die uns tatkräftig unterstützt und uns trotzdem viel Freiraum gelassen hat. 

Für uns steht fest, der CSD hat sehr viel Spaß gemacht und wir werden aufjedenfall wiederkommen.                             

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