

erhält Unterstützung durch den Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz aus Berlin.
Mit einer Förderung in Höhe von 500 Euro leisten sie einen wertvollen Beitrag zum Aufbau eines geschützten Raumes für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Stärkung. Der Orden engagiert sich seit vielen Jahren für Mitgefühl, Solidarität und Sichtbarkeit innerhalb der queeren Community und setzt sich für Akzeptanz, Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe ein.
Gerade in Sachsen-Anhalt zeigt sich, dass ein flächendeckendes Angebot für Menschen mit Belastungen im Zusammenhang mit geschlechtlicher Vielfalt noch nicht selbstverständlich ist. Die medizinische und psychologische Begleitung ist vielerorts schwer zugänglich, mit langen Wartezeiten verbunden oder regional unterschiedlich verfügbar. Umso wichtiger sind ergänzende Räume, die Austausch ermöglichen, Wissen bündeln und gegenseitige Unterstützung stärken. Die Selbstannahme- und Austauschgruppe bietet einen geschützten Rahmen für trans, nicht-binäre, inter, agender und questioning Personen sowie deren Eltern und Angehörige, um Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und Selbststärkung zu fördern.
Initiatorin der Gruppe, Jenny Rasnov, zeigt sich dankbar für diese besondere Unterstützung:
„Gerade in Sachsen-Anhalt sind unterstützende Räume für viele trans, inter und nicht-binäre Menschen nicht selbstverständlich. Diese Hilfe ermöglicht es, einen Ort der Begegnung, des Austauschs und der gegenseitigen Stärkung aufzubauen.“
Das Angebot ist freiwillig, kostenfrei und vertraulich und versteht sich als ergänzender Raum für Austausch und Orientierung – keine Therapie und keine Diagnostik.
Das erste Treffen findet am 31.03.2026 von 18:00–20:00 Uhr, dem Trans Day of Visibility, statt.



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