Gedanken zum Beginn des Pride Month am 1. Juni 2026

Ich schreibe selten in dieser Form. Aber heute möchte ich es einfach einmal tun.

Ich stehe gerade am Bahnhof in Bitterfeld, warte auf meinen Zug und versuche, die Gedanken zu sortieren, die mich seit der Veranstaltung begleiten. Und vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, sie einmal aufzuschreiben. Nicht als perfekte Analyse, nicht als fertige politische Einordnung, sondern einfach als das, was sie gerade sind: Gedanken, Gefühle, Eindrücke eines Tages, der mich mehr beschäftigt, als ich erwartet hätte.

Warum war ich heute in Bitterfeld?

Weil es hier eine wunderbare Initiative gibt, die sich jeden ersten Montag im Monat gegen Rechtspopulismus zur Wehr setzt. Eine Initiative, die immer wieder Menschen zusammenbringt, die nicht schweigen wollen. Die sich auf den Marktplatz stellen, sichtbar werden, Haltung zeigen und damit etwas tun, was in diesen Zeiten wichtiger ist denn je.

Ich nehme diese rund 90 Minuten Fahrt nicht zum ersten Mal auf mich. Schon bei meinem letzten Besuch Anfang des Jahres, damals noch bei Minusgraden, habe ich viele Menschen aus Bitterfeld-Wolfen getroffen, die mich beeindruckt haben. Menschen, die bleiben, obwohl es manchmal schwer ist. Menschen, die sich engagieren, obwohl der Gegenwind groß ist. Menschen, die nicht aufgeben.

Und genau deswegen komme ich gerne wieder. Wenn es mir möglich ist, möchte ich mich dazustellen, Flagge zeigen, unterstützen und einfach mit da sein.

Heute gab es aber noch einen besonderen Grund.

Mein langjähriger und sehr geschätzter Freund Julian war von den Organisator*innen eingeladen worden, auf dem Podium zu sprechen. Und ich möchte gleich vorweg sagen: Er hat eine fantastische, flammende, bewegende Rede gehalten. Eine Rede, die Mut gemacht hat. Eine Rede, die queeres Leben im ländlichen Raum sichtbar gemacht hat. Eine Rede über Zusammenhalt, über gemeinsame Werte und darüber, warum wir gerade jetzt füreinander einstehen müssen.

Aber bevor Julian überhaupt gesprochen hat, ist etwas passiert, das mich nicht loslässt.

Während der Rede von Julian fiel mir auf, dass eine Person die ganze Zeit mit dem Rücken zum Podium stand. Mit dem Rücken zu Julian, mit dem Rücken zur Community, mit dem Rücken zu dem, was dort gerade gesagt wurde. Der Blick dieser Person war stattdessen auf die rechte Demonstration auf der anderen Seite des Marktplatzes gerichtet.

Ich sage mal so: Verschiedene Meinungen muss man aushalten. Das habe ich immer so gelernt. Und ich glaube zumindest, dass ich das auch kann. Nicht jede Person muss mir zuhören. Nicht jede Person muss meine Haltung teilen. Nicht jede Person muss mit uns einverstanden sein. Damit kann man umgehen.

Aber der Tag hatte für uns eben noch eine andere Bedeutung.

Über Julian wurde auch unsere große 10 × 3 Meter Regenbogenflagge angefragt, die wir gemeinsam mit den Organisator*innen direkt vor dem Podium auslegen durften. Sie lag dort sichtbar. Groß. Bunt. Unübersehbar. Ein Zeichen für queeres Leben, für Vielfalt, für Menschen, die in diesem Land oft genug darum kämpfen müssen, überhaupt gesehen zu werden.

Wir standen also gemeinsam dort. Sichtbar mit unseren Westen. Eine kleine Gruppe.

Zwei Menschen aus unserer Gruppe kommen direkt aus Bitterfeld-Wolfen. Sie fühlen sich hier zu Hause. Sie leben hier, sie kennen diese Stadt, und sie fühlen sich gleichzeitig unserem Landesverband verbunden, weil sie dieselben Werte teilen und für die Community einstehen.

Daneben stand Julian, der nicht weit entfernt im selben Landkreis in Köthen lebt. Und ich war aus Magdeburg angereist, mit etwas weiterer Strecke, aber mit dem klaren Gefühl: Es ist richtig, heute hier zu sein.

Wir standen dort, hörten den Reden zu und versuchten, diesen Moment aufzunehmen.

Hinter uns gleichzeitig die Demonstration auf dem Marktplatz — oder wie sie hier heißt: die Montagsdemo der in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD.

Und dann kam plötzlich eine Person auf uns zu.

Sie trug eine Regenbogenflagge, auf der zusätzlich die Sonnenblume der Grünen zu sehen war. Sie kam direkt auf uns zu und sagte zu uns, beziehungsweise zu mir, dass sie menschlich sehr enttäuscht sei und nicht verstehe, warum wir hier seien.

Ich war überrascht. Ehrlich gesagt war ich in diesem Moment so überrumpelt, dass ich gar nicht richtig antworten konnte. Ich wollte die laufende Rede nicht unterbrechen. Ich wollte auch nicht, dass diese Situation mehr Raum bekommt als der eigentliche Anlass. Die Person entfernte sich dann wieder und ging zurück auf die andere Seite des Publikums.

Wir blieben stehen.

Die Menschen um mich herum und ich schauten uns an. Man merkte, dass uns diese Worte irritiert hatten. Aber gleichzeitig dachten wir: Nicht jetzt. Julian bereitet sich gerade auf seine Rede vor. In wenigen Minuten wird er sprechen. Wir sind hier, um ihn zu unterstützen.

Der erste Redner ging von der Bühne. Seine Worte möchte ich mir später noch einmal in Ruhe anhören, denn es ging darum, dass das „C“ in der Region auch weiterhin für christliche Werte stehen sollte — für Werte gegen Hass, gegen Ausgrenzung, für Menschlichkeit.

Dann stand der nächste Redner auf der Bühne. Wir hörten aufmerksam zu.

Und plötzlich kam eine weitere Person direkt auf unsere kleine Gruppe zu. Sie trug eine grüne Flagge mit der Sonnenblume, eine schwarze Sonnenbrille und sprach uns direkt an.

Die Worte waren:

„Schämt ihr euch nicht, hier aufzutauchen?“

Ich glaube, es gibt Momente, in denen ein Satz nicht sofort ganz ankommt. Man hört ihn, aber man braucht einen Moment, um wirklich zu begreifen, was da gerade gesagt wurde.

„Schämt ihr euch nicht, hier aufzutauchen?“

An dieser Stelle möchte ich etwas sagen, das mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht.

Es gibt ein Geschwür in unserer Gesellschaft. Ein Geschwür, das gerade sehr schnell wächst. Vielleicht so schnell, wie es zuletzt in den 1930er-Jahren gewachsen ist. Und wir wissen aus der Geschichte, dass dieses Geschwür bösartig ist.

Dieses Geschwür ist Hass.

Es ist nicht immer laut. Es trägt nicht immer Springerstiefel. Es steht nicht immer auf der anderen Seite mit klar erkennbaren Symbolen. Manchmal kommt es leise. Manchmal kommt es aus einer Richtung, aus der man es nicht erwartet. Manchmal kommt es von Menschen, die sich selbst als die Guten verstehen. Von Menschen, die eigentlich gegen Ausgrenzung sein wollen. Von Menschen, die sich selbst auf der richtigen Seite der Geschichte sehen.

Und trotzdem lassen sie zu, dass Hass in ihnen regiert.

Die Person wiederholte ihre Worte:

„Schämt ihr euch nicht, hier aufzutauchen? Schämt ihr euch nicht, hier dabei zu stehen?“

Wir waren sprachlos.

Nicht, weil uns noch nie jemand angefeindet hätte. Nicht, weil wir keine Ablehnung kennen. Nicht, weil wir nicht wissen, wie es ist, Gegenwind zu bekommen. Sondern weil diese Worte an diesem Ort, in diesem Moment, von dieser Seite kamen.

Auf einer Demonstration gegen Rechtspopulismus.

Auf einer Veranstaltung, die für Menschlichkeit stehen sollte.

Während wir mit einer Regenbogenflagge dort standen, um einen queeren Redner zu unterstützen.

Die Person stellte sich danach wieder zu einer Gruppe mit Flaggen, die optisch der Grünen Partei zuzuordnen waren.

Und ich möchte an dieser Stelle sehr klar sein: Ich hätte ein solches Verhalten niemals der Grünen Partei zugeschrieben. Ich hätte es niemals von Menschen erwartet, die sich dieser Partei zugehörig fühlen. Ich weiß nicht, ob diese Personen tatsächlich Mitglied der Grünen sind. Ich weiß nicht, ob sie in irgendeiner Weise für diese Partei sprechen oder ob sie diese Flaggen einfach nur bei sich trugen.

Mir ist wichtig: Ich schätze die Unterstützung vieler Menschen aus dem grünen Spektrum sehr. Ich weiß, dass viele Amtsträger*innen, Mitglieder und Engagierte dieser Partei solidarisch an unserer Seite stehen. Ich möchte der Partei damit ausdrücklich nicht schaden. Im Gegenteil: Ich wünsche mir von Herzen, das Bündnis 90, die Grünen in der nächsten Landesregierung in Sachsen-Anhalt eine wichtige Rolle spielen.

Aber in diesem Moment waren es eben diese sichtbaren Symbole und diese Flaggen, die das Bild geprägt haben. Deshalb beschreibe ich die Situation so, wie ich sie wahrgenommen habe — ohne daraus eine pauschale Bewertung über eine ganze Partei zu machen.

Ich möchte außerdem ergänzen: Beide Personen, die uns angesprochen haben, habe ich nicht männlich gelesen.

Man konnte unseren Gesichtern ansehen, wie tief uns diese Worte getroffen hatten.

Trotzdem wussten wir: Julians Rede steht gleich bevor. Wir waren hier, um ihn zu unterstützen. Wir wollten nicht in eine andere Rolle gedrängt werden. Wir wollten nicht, dass diese Situation den Moment überschattet, für den Julian gekommen war.

Und dann war es so weit.

Julian wurde auf die Bühne gerufen.

Natürlich haben wir sofort angefangen, seine Rede als Video und in Bildern festzuhalten. Denn sie war stark. Sie war klar. Sie war emotional. Sie war genau das Gegenteil von dem, was wir kurz zuvor erleben mussten.

Julian sprach über queeres Leben im ländlichen Raum. Über Zusammenhalt. Über Verantwortung. Über gemeinsame Werte. Darüber, dass wir uns gerade jetzt gegenseitig unterstützen müssen. Er sprach mit einer Kraft, die man nicht spielen kann, weil sie aus echter Erfahrung kommt.

Während ich ihm zuhörte, musste ich mir teilweise wirklich die Tränen verkneifen.

Denn das ist etwas, was Julian und ich gemeinsam haben: Wir haben schon öfter die eine oder andere Träne auf einer Bühne vergossen. Nicht, weil wir schwach sind. Sondern weil wir mit allem, was wir sind, in dieser Arbeit stecken. Weil es nicht irgendein politisches Thema für uns ist. Weil es unser Leben betrifft. Weil wir für das kämpfen, was wir sind. Und weil dieser Kampf manchmal verdammt viel Kraft kostet.

An dieser Stelle fällt mir noch ein wichtiges Detail ein.

Die zweite Person, die zu uns kam, sagte am Ende, sie überbringe diese Botschaft für die CSDs im südlichen Sachsen-Anhalt.

Und genau das möchte ich nicht stehen lassen.

Das südliche Sachsen-Anhalt besteht aus vielen Menschen. Aus Menschen, die ich sehr gut kenne. Aus Menschen, mit denen ich tolle Erlebnisse verbinde. Aus Menschen, mit denen ich gemeinsam gelacht, geplant, gestritten, diskutiert und weitergearbeitet habe. Es besteht auch aus Menschen, mit denen man mal aneinandergerät. So ist das in ehrenamtlichen Strukturen, in Community-Arbeit, in politischen Bewegungen.

Man muss verschiedene Meinungen aushalten. Man muss Konflikte aushalten. Und im besten Fall findet man danach wieder zu einer gemeinsamen Arbeit zurück.

Aber diese Person hat nicht für die CSDs im südlichen Sachsen-Anhalt gesprochen.

Sie hat für sich gesprochen.

Für ihren eigenen Groll. Für ihre eigene Wut. Vielleicht für ihren eigenen Hass gegen uns als Gruppe, als Organisation oder vielleicht auch gegen uns als Menschen.

Warum dieser Hass da ist, kann ich nicht sagen. Aber ich glaube, auch diese Person ist ein Opfer dieses Geschwürs, das immer weiter in unserer Gesellschaft wächst. Ein Opfer von Populismus, der überall Spuren hinterlässt und Menschen verändert.

Manchmal denke ich: Der Hass mancher Menschen auf rechten Populismus ist so groß, dass sie anfangen, diejenigen anzugreifen, die eigentlich in ihrer Nähe stehen. Menschen, die auf derselben Seite stehen müssten. Menschen, die ebenfalls gegen Ausgrenzung kämpfen. Menschen, die ebenfalls nicht wollen, dass rechte Kräfte stärker werden.

Aber statt den Blick auf das gemeinsame Ziel zu richten, wird der Hass nach innen gelenkt. Gegen Menschen, die greifbarer sind. Näher. Verletzlicher.

Und das tut weh.

Wir verfolgten Julians Rede weiter. Rund 15 Minuten lang. Gespannt. Berührt. Immer noch mit diesen Sätzen im Kopf.

Nach seiner Rede kam Julian von der Bühne, und ich war einer der Menschen, die ihm zu dieser starken Rede gratuliert haben.

Danach sprach noch eine weitere Person, die das Engagement von CSDs im ländlichen Raum positiv hervorhob und dazu einlud, sich weiterhin in diesem Bereich einzubringen.

Und so sehr wir es wollten: Wir konnten uns kaum noch auf diese Rede konzentrieren.

Uns gingen immer noch diese Worte durch den Kopf.

„Schämt ihr euch nicht, hier aufzutauchen?“

Zur Enttäuschung kam Wut. Nicht die laute, zerstörerische Wut. Eher diese tiefe, müde Wut, die entsteht, wenn man merkt, dass man selbst an Orten, an denen man sich eigentlich sicher fühlen möchte, wieder erklären muss, warum man da ist.

Eine Person aus unserer Runde, unter 20 Jahre alt, fasste sich schließlich ein Herz. Sie ging zu der Person mit der grünen Flagge und fragte, warum sie so etwas gesagt habe.

Nach dieser direkten Ansprache entschuldigte sich die Person offenbar bei ihm dafür, diese Worte gesagt zu haben.

Und trotzdem blieben sie bei uns.

Denn Worte verschwinden nicht einfach, nur weil später jemand merkt, dass sie vielleicht zu hart waren. Worte bleiben. Sie setzen sich fest. Sie arbeiten weiter in den Menschen, die sie hören mussten.

Ich merkte, wie sehr die Situation Julian und mich beeinflusste. Deshalb entschied ich mich, zu einer Ordnerin zu gehen und ihr davon zu berichten.

Ich wollte nicht, dass jemand entfernt wird. Ich wollte keine Eskalation. Ich wollte nicht, dass daraus eine neue Szene entsteht. Ich wollte einfach sagen: Das ist passiert. Wir fühlen uns gerade nicht wohl. Und es beschäftigt uns.

Die Ordnerin nahm die Sache ernst und sagte, sie werde die Situation beobachten.

Natürlich ist es schwierig, etwas zu beobachten, das schon passiert ist. Aber manchmal geht es auch nicht darum, dass sofort etwas gelöst wird. Manchmal geht es darum, dass jemand hört, dass etwas passiert ist. Dass es nicht einfach im Raum verschwindet. Dass nicht nur die Betroffenen damit allein bleiben.

Die Veranstaltung nahm weiter ihren Lauf.

Trotzdem merkte ich, wie die Menschen aus unserer Gruppe immer wieder zur anderen Seite schauten. Immer noch fassungslos. Immer noch mit dieser Frage im Gesicht: Ist das gerade wirklich passiert?

Kann es wirklich sein, dass Menschen sich so sehr in ihrem Hass verlieren, dass sie auf einer Demonstration für Menschlichkeit Menschen aus Bitterfeld-Wolfen fragen, ob sie sich nicht schämen, in ihrer eigenen Stadt für ein Miteinander zu demonstrieren?

Kann es wirklich sein, dass man mit einer Regenbogenflagge auf einer Demo gegen Rechtspopulismus steht und ausgerechnet dort gesagt bekommt, man solle sich schämen?

In meinem Kopf ergibt das keinen Sinn.

Und vielleicht ist genau das der Punkt: Hass ergibt selten Sinn. Er sucht sich nur ein Ziel.

Aber ich werde mich davon nicht aufhalten lassen.

Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen.

Wir werden weiter für das kämpfen, was uns wichtig ist. Für ein Miteinander. Für queeres Leben. Für Sichtbarkeit. Für Solidarität. Für Menschen, die in kleinen Städten, in ländlichen Räumen und in diesem ganzen wunderbaren, widersprüchlichen Bundesland nicht allein gelassen werden dürfen.

Denn genau das sind wir: Menschen. Menschen, die sich engagieren. Menschen, die nicht immer perfekt sind. Menschen, die Fehler machen, streiten, lernen, weitermachen. Aber Menschen, die am Ende für etwas stehen, das größer ist als persönliche Verletzungen.

Mittlerweile sitze ich seit einiger Zeit in der RE 13 auf dem Weg zurück nach Magdeburg und spreche diese Worte in mein Handy.

Ich bin fest entschlossen, sie noch einmal zu korrigieren und mit euch zu teilen. Denn ich möchte euch auch an solchen Momenten teilhaben lassen.

An Momenten, die man erlebt, wenn man durch dieses wunderbare Bundesland fährt, sich engagiert, auf Marktplätzen steht, Flaggen trägt, Reden hört, Menschen unterstützt — und trotzdem manchmal das Gefühl bekommt, nicht richtig genug zu sein.

Nicht genug zu tun.

Nicht am richtigen Ort zu stehen.

Nicht der Richtige zu sein.

Sondern irgendwie immer nur am Rand.

Aber vielleicht stimmt das gar nicht.

Vielleicht stehen wir nicht am Rand.

Vielleicht stehen wir genau dort, wo wir stehen müssen.

Mittendrin.

Mit unserer Flagge. Mit unseren Geschichten. Mit unseren Verletzungen. Mit unserer Wut. Mit unserer Liebe. Mit unseren Freundschaften. Mit unserer Erschöpfung. Und mit diesem festen Willen, trotzdem weiterzumachen.

Denn am Ende ist genau das vielleicht unsere stärkste Antwort:

Wir bleiben.

Wir stehen da.

Wir zeigen Flagge.

Und wir hören nicht auf, an ein Miteinander zu glauben — selbst dann nicht, wenn andere es uns schwer machen.

Danke fürs Lesen.

Bis bald.

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